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VPN Leaks und wie man sie entdecken kann

VPNs werden häufig als besonders sicher und als gute Möglichkeit angepriesen, seine Daten zu schützen. Kürzlich durchgeführte Tests haben jedoch gezeigt, dass mit rund 80 %, der Großteil der VPN-Anbieter von Lecks – also Lücken oder undichten Stellen – betroffen sind, die dafür sorgen, dass persönliche Informationen ihrer Nutzer durchsickern können.
 
Dies macht den Hauptgrund zur Nichte, ein VPN überhaupt zu nutzen, und sorgt zudem dafür, dass Sie ohne Ihr Wissen zahlreichen Sicherheitsrisiken ausgesetzt werden. Wie können Sie also feststellen, ob Ihr VPN Daten und Informationen durchsickern lässt?
 
Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie ein VPN auf Leaks hin testen können, welche Arten von Daten-Lecks es gibt und wie Sie sie beheben können.
 
 
Wie kann man Leaks entdecken?
 
Es gibt eine Vielzahl von Internetseiten, die Ihnen dabei helfen können, VPN-Leaks zu entdecken. Eine gute vollumfassende Testmöglichkeit bietet ipleak.net. Bevor Sie den Test durchführen, müssen Sie Ihre IPv4 und IPv6 Adressen sowie die DNS-Adresse Ihres Internetanbieters kennen. 
 
Gehen Sie auf ipleak.net wenn die Verbindung zu Ihrem VPN getrennt ist. Wenn Sie die Seite besuchen, sehen Sie drei Bereiche: Ihre IP-Adressen, WebRTC Erkennung und DNS-Adressen. Notieren Sie sich Ihre IP-Adressen im ersten Bereich sowie die DND-Adressen im letzten Bereich. 
 
Sobald Sie bereit sind für den Test, verbinden Sie sich zu einem der Server Ihres VPN-Anbieters und besuchen Sie die Seite ipleak.net nochmals. Sollten Sie hier Ihre tatsächliche IPv4 oder IPv6 Adresse im ersten Bereich sehen, lässt Ihr VPN-Dienst Ihre IP-Adresse durchsickern. Sollte eine Ihrer IP-Adressen im zweiten Feld erscheinen, liegt bei Ihnen ein WebRTC Leak vor und wenn Sie zu guter Letzt eine der DNS-Adressen Ihres Internet-Providers im letzten Bereich entdecken, liegt bei Ihnen ein DNS-Leak vor. 
 
 
IP-Adressen Leaks
 
Sollten bei Ihnen ein IP-Adressen Leak vorliegen, bedeutet dies, dass Ihre echte IP-Adresse noch immer der Welt offenbart wird. Über Ihre IP-Adresse kann jeder Ihre Position ausmachen und Ihre Onlineaktivitäten verfolgen. Ein IP-Leak ist aber nicht nur ein Sicherheitsproblem, sondern er kann auch dafür sorgen, dass Sie auf Inhalte nicht zugreifen können, die mit Ländersperren versehen sind, da Ihr Standort preisgegeben wird. 
 
Wenn Sie einen solchen Test durchführen und feststellen, dass Ihr VPN Ihre echte IP-Adresse durchsickern lässt, ist eine Lösung, dass Sie in Ihrer eigenen Firewall eine neue Regel erstellen. Die meisten Windows- und Mac-Computer sind bereits mit einer eigenen Firewall ausgestattet, die sich anpassen lässt. Gehen Sie in die Firewall-Einstellungen und erstellen Sie eine Regel, dass jegliche Internetverbindungen gesperrt werden sollen, die nicht über Ihre VPN kommen. Dies sollte Sie vor weiteren IP-Leaks schützen. 
 
 
WebRTC Leaks
 
Sollten Sie einen WebRTC-Leak festgestellt haben, liegt die Ursache des Problems nicht bei Ihrem VPN, sondern bei Ihrem Browser. Die meisten VPNs sind nicht dafür ausgelegt, diese Art von Schwachstelle zu verhindern, auch wenn einige dazu in der Lage sind. 
 
Bei WebRTC handelt es sich um eine Technologie, die zur Bereitstellung von Sprach- und Video-Chats sowie P2P Sharing innerhalb Ihres Browsers zum Einsatz kommt. Obwohl diese Technologie viele Vorteile mit sich bringt, stellt sie gleichzeitig auch ein Sicherheitsrisiko dar. WebRTC erlaubt Anfragen an einen sogenannten STUN-Server, was wiederum dazu führt, dass Ihre echte IP-Adresse aufgedeckt wird. Wenn Sie ein WebRTC Leak entdeckt haben, ist genau das bei Ihnen der Fall. 
 
Die einfachste Möglichkeit, dieses Problem zu beheben, ist es, WebRTC in Ihren Browsereinstellungen zu deaktivieren. Wie genau das funktioniert, unterscheidet sich von Browser zu Browser. Suchen Sie einfach bei Google nach einer Anleitung für Ihren Browser. 
 
Leider erlaubt Chrome das Deaktivieren von WebRTC nicht, allerdings gibt es zwei Addons, die Sie installieren können, die verhindern, dass WebRTC genutzt werden kann. WebRTC leak prevent und uBlock Origin sind beide in der Lage, WebRTC-Leaks zu verhindern, allerdings müssen Sie wissen, dass diese Lösungen keine 100-prozentige Garantie bieten.  
 
 
DNS Leaks
 
Diese Art von Leak tritt auf, wenn Ihre DNS-Anfragen direkt an die DNS-Server Ihres Internet-Providers geschickt werden, statt über Ihr VPN umgeleitet zu werden. Eine DNS-Anfrage wird jedes Mal durchgeführt, wenn Sie eine Internetseite in Ihrem Browser aufrufen. Wenn bei Ihnen ein DNS-Leak vorliegt, bedeutet es gleichzeitig auch, dass Ihr Internetanbieter Zugriff auf Ihr Surfverhalten hat und die gesamte Historie der Seiten einsehen kann, die Sie besucht haben. 
 
Wenn Sie vom DNS-Leak betroffen sind, gibt es hierfür mehrere Lösungen, die Sie ausprobieren können. 
 
DNS-Leaks haben ihren Ursprung häufig in falschen Netzwerkeinstellungen. Manchmal kommt es vor, dass Ihr Betriebssystem trotz Verwendung eines VPN nach wie vor Daten über den Standard DNS-Server leitet, statt die Anfragen über den DNS-Server zu tätigen die durch das VPN zugewiesen wurden. Insbesondere bei Windows tritt dieses Problem häufiger auf. Um dies zu beheben, legen Sie einfach einen statischen DNS-Server fest. Alternativ können Sie auch einen öffentlichen DNS-Dienst wie 8.8.8.8 oder oder das Open NIC Project nutzen.
 
Einige VPNs bieten einen integrierten Schutz vor DNS-Leaks. Recherchieren Sie daher, ob Ihr VPN gegebenenfalls ein solches Feature bietet. Die Lösung kann dann einfach darin bestehen, das Feature zu aktivieren. 
 
 
VPNs die keine Leaks zulassen
 
Obwohl die oben aufgeführten Lösungen dazu beitragen können, Daten-Leaks seitens Ihres VPN zu verhindern, so sollten Sie der Wahrheit ins Auge sehen, denn wenn ein solcher Leak auftritt, nutzen Sie vermutlich einfach ein minderwertiges VPN, das wahrscheinlich gegen einen sichereren Anbieter ausgetauscht werden sollte.
 
Durch die zunehmende Beliebtheit von VPNs, sprießen täglich neue Anbieter aus dem Boden. Obwohl einige davon sicherlich in Ordnung sind, gibt es auch viele eher suboptimale Dienste, die im Endeffekt nur wenig zum Schutz Ihrer Daten beitragen. Es ist daher sehr empfehlenswert, dass Sie zunächst ausgiebig recherchieren, bevor Sie ein Abonnement bei einem VPN-Dienst abschließen. 
 
Im Folgenden haben wir fünf VPNs aufgelistet, die nicht nur ausgiebig getestet wurden, sondern auch unter Beweis gestellt haben, dass Sie Ihre Daten nicht durchsickern lassen, also nicht von Leaks betroffen sind.
 
 
 
 
 NordVPN
• ExpressVPN
• ProtonVPN
• Windscribe
• Turbo VPN
 
Diese VPNs lassen aber nicht nur Ihre IP-Adresse bei DNS-Anfragen nicht durchsickern, sondern sind auch mit umfangreichen technischen Mitteln ausgestattet, um WebRTC-Leaks zu verhindern. 
 
Einfach ausgedrückt könnte man sagen, dass die beste Lösung zur Behebung von VPN-Leaks der Wechsel zu einem der qualitativ hochwertigen VPNs ist, die wir oben aufgelistet haben.
 
 
 

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