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Proxy vs VPN? Was ist besser?


 

Wenn man sich die wichtigsten Erfindungen der Menschheit ansieht, dann ist das Internet sicher ganz weit oben auf der Liste. Ein funktionierendes Internet ist der Grundstein für viele Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit. Durch Suchmaschinen, soziale Medien, Internet-Banking und viele andere Dinge, ist die Welt noch enger zusammengerückt. Wir können das Internet sicherlich als „Den großen Brückenbauer“ bezeichnen. 


Das Internet ist das alles und noch viel mehr und für die meisten von uns ist es ein unverzichtbarer Bestandteil des Alltags. Kaum jemand will daher auf eine konstante Internetverbindung verzichten. Dabei geht es aber nicht nur darum eine Verbindung herstellen und aufrecht erhalten zu können. Man muss sich auch Gedanken um die Art der Verbindung machen. 


Und genau darum geht es in diesem Blog-Post. 


Wir vermuten (und hoffen, dass wir damit richtig liegen), dass Sie hier sind, weil Sie sich endlich die Frage beantworten wollen, ob man besser einen Proxy oder ein VPN nutzt, um sich mit dem Internet zu verbinden. 


In den Medien hört man aktuell immer und immer wieder von gestohlenen und geleakten Daten, manipulierten Wahlen, Datenschutzverletzungen und vielen anderen Problemen der digitalen Welt. Es ist daher nicht sonderlich verwunderlich, dass Sie durch diese ganzen Nachrichten auf unseren Blog-Post gestoßen sind, um so besser entscheiden zu können, ob Sie mit einem VPN oder einem Proxy besser fahren, wenn es um die Sicherung Ihrer Internetverbindung geht. 


Dann versuchen wir doch mal beide Tools etwas zu entmystifizieren, so dass Sie beide Optionen und deren jeweilige Funktionsweise besser verstehen können, ebenso wie die Vor- und Nachteile.




Proxy



Ein Proxy-Server ist ein Tool, das im Verbindungsprozess Ihrer Internetverbindung als Mittler fungiert. Proxys werden oft genutzt, um Filter zu umgehen, indem die Internetverbindung über einen externen Rechner hergestellt wird (auch Proxy-Server genannt). So wird Ihre IP-Adresse verschleiert und es sieht so aus, als würden Sie sich von einem anderen Standort aus einwählen.




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Sie möchten gerne Inhalte aufrufen, die regional geblockt sind? Dann ist ein Proxy genau das Richtige.


Um mit einem Proxy-Server eine Verbindung aufzubauen, ist in der Regel ein Internet-Browser nötig, wobei einige Anbieter ihre eigene Software nutzen. Daher wird nur die Internetverbindung zu einer entsprechenden Applikation umgeleitet, nicht aber Ihr genereller Online-Zugriff. Egal welchen Browser Sie nutzen, es dürfte grundsätzlich deutlich billiger sein mit einem Proxy-Server auf das Internet zuzugreifen, als mit einem VPN. 


Aber auch die Nachteile sollte man bedenken. 


Proxy-Server eignen sich bestens für Nutzer, die Geo-Blocking umgehen wollen. Die Einstellungen müssen aber jedes Mal entsprechend angepasst werden, so dass die Daten über einen passenden Standort umgeleitet werden. Das kann ganz schön in Arbeit ausarten. 


Das Verschleiern Ihrer IP-Adresse führt auch dazu, dass Ihnen weniger personalisierte Werbung angezeigt wird. Dem Anbieter des Proxy-Servers sind Sie allerdings ausgeliefert. Diesen kennen Sie nicht und entsprechend können Sie nicht ausschließen, dass dieser Ihre persönlichen Daten sammelt und zweckentfremdet. Proxy-Server verschlüsseln die Datenübertragung zwischen Ihrem Computer und dem Server nicht. Das bedeutet, dass es kein extra Sicherheitslevel für Ihre Daten gibt und diese von jedem abgefangen werden können, der Zugriff auf die Übertragung hat. 


Die beiden meist genutzten Proxy-Server-Protokolle sind HTTP und SOCKS.




VPN



Genau wie ein Proxy-Server, hilft Ihnen auch ein VPN dabei über eine Umleitung auf das Internet zuzugreifen. Ein VPN funktioniert dabei allerdings ganz anders als ein Proxy-Server. 


Ein Virtual Private Network (VPN) klont Ihr privates, lokales Netzwerk, über welches dann auf ein öffentliches Netzwerk - das Internet - zugegriffen wird. VPNs sind Softwareprogramme, mit denen Sie über das Internet auf einen VPN-Server zugreifen; dieser wiederum übermittelt dann anonym Ihre Daten an den gewünschten Zielpunkt. 



 

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Während dieses Prozesses sind Ihre Daten verschlüsselt. Im Gegensatz zu Proxy-Servern ist der Datenverkehr von Ihrem Computer zum Zielnetzwerk mit einem VPN verschlüsselt. Es sieht dann so aus als kämen Ihre Browsing-Daten vom VPN und nicht von Ihrem eigentlichen Standort. 


Und wir sprechen hier nicht nur von Ihren Browser-Daten. VPNs sind, im Gegensatz zu Proxy-Servern, auf der Ebene des Betriebssystems eingerichtet. Das bedeutet, dass der gesamte Datenverkehr der zwischen Ihrem Endgerät (und allen Applikationen darauf) und dem Internet komplett verschlüsselt ist.


Dank diesem Feature ist es schon recht offensichtlich, dass ein VPN im Vergleich zu einem Proxy-Server die bessere Alternative ist. Aber es geht noch weiter. 



Vor allem Torrent-Nutzer werden feststellen, dass ein VPN für sie perfekt geeignet ist. Um Internetpiraterie zu bekämpfen, analysieren ISPs in der Regel Daten und drosseln die Verbindungsgeschwindigkeit, wenn sie vermuten, dass die Nutzung eines Torrent-Dienstes vorliegt. Da VPNs Ihre Daten verschlüsseln, ist es für ISPs unmöglich Ihre Daten zu analysieren. 


Proxies sind generell kostenfrei, VPNs nicht. Geld und Rechenleistung sind die beiden Voraussetzungen, die man benötigt, um die gesamte Internetverbindung zu verschlüsseln. Es gibt zwar einige kostenfreie VPNs, wie etwa
Tunnelbear, aber die wirklich guten Angebote, wie ExpressVPN und NordVPN - kosten einfach Geld.


Für ein VPN muss man allerdings nicht nur bezahlen, sondern auch gute Hardware haben. Sie sollten darauf achten einen VPN-Dienst auszuwählen, dessen Software nicht so viel Rechenleistung für die Verschlüsselung benötigt, dass Ihr Endgerät überlastet wird. Es kann auch sein, dass sich Ihre Internetgeschwindigkeit verlangsamt. Dies kann an den Verschlüsselungsprozessen liegen, welche Ihre Daten durchlaufen müssen. 


Proxy-Server sind eine gute Sache, aber ein VPN ist schlichtweg der bessere Weg, um Ihre Internetsicherheit zu festigen. Jetzt juckt es Ihnen vielleicht schon in den Fingern und Sie wollen direkt eine Online-Suche starten, um das beste Angebot zu finden. 


Aber Moment! Wir schreiben doch keinen Blog-Post über VPNs, ohne dann auch die Besten zu empfehlen. Wenn Sie also jetzt hin und weg sind von den Vorteilen eines VPNs und direkt mit einem loslegen wollen, dann entscheiden Sie sich doch einfach für
ExpressVPN oder NordVPN, die unserer Ansicht nach beide Top-Angebote sind. 


Fanden Sie diesen Blog-Post hilfreich? Wurden Ihre Fragen beantwortet? Schreiben Sie uns gerne in die Kommentare, was Sie denken. 


 

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