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Wie man die Netzflix Fehlermeldung für Inhalte mit Geoblocking behebt

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Stellen Sie sich einen perfekten Netflix-Abend mit Freunden bei einer Rick and Morty Session vor. Alles ist vorbereitet und es kann losgehen. Popcorn? Check. Flauschige Wolldecke? Check. Riesenbecher heißer Kakao? Check.
 

Soweit läuft alles wie geplant, bis Sie sich dazu entschließen, einen VPN-Dienst zu nutzen, um eine Serie au seiner anderen Region anzuschauen; Und dann das: Netflix verweigert den Dienst und der gefürchtete Fehlercode erscheint: Sie scheinen einen Unblocker oder Proxy zu verwenden. Bitte schalten Sie derartige Dienste aus und versuchen Sie es erneut.
 

Das Problem ist, dass Netflix hier die Hände gebunden sind. Der Streaming-Anbieter hat Verträge mit Medienverteilern aus aller Welt unterzeichnet. Dadurch haben sie entsprechend an die Datenschutzvereinbarungen eines jeden einzelnen Anbieters gebunden. Obwohl einige Medien weltweit verfügbar sind, gibt es andere Medien, deren Zugriff auf bestimmte Regionen beschränkt ist. Als Antwort auf dieses Problem und als Geste des guten Willens gegenüber der Medienverteiler greift Netflix beim Thema VPN hart durch.
 

Das Schlimmste daran ist, dass Netflix ein eigenes VPN-Erkennungssystem implementiert hat, das verdammt gut funktioniert. Das System sortiert dabei diejenigen IP-Adressen aus, die zu VPN-Diensten gehören, nachdem ein erhöhter Traffic von dieser IP festgestellt wurde. In der Folge werden die so herausgefilterten IP-Adressen vom Service gebannt. Man ist dann gezwungen, zu einer anderen IP-Adresse zu wechseln, die ebenfalls ausreichend schnell für Streaming ist. Sobald Netflix jedoch erkennt, dass es sich bei dieser Adresse ebenfalls um einen VPN-Dienstleister handelt, über den Streaming möglich ist, wird sie ebenfalls für das Streaming geblockt. Dies kann recht schnell geschehen. 
 

Doch bei dem Erkennen von IP Adressen allein belässt es Netflix nicht; Es werden zudem bewusst Ports blockiert, die typischerweise von VPN-Diensten verwendet werden. Verflixt Netflix – du bist ein harter Gegner.
 

Glücklicherweise gibt es trotz allem noch viele Wege, den VPN-Ban zu umgehen. Zudem gibt es viele Dienste, die es schaffen, sich um den Ban herumzuschleichen und den Anwendern dadurch Zugriff auf ihre Lieblingsinhalte zu ermöglichen. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung verschiedener Methoden und Funktionen, auf die Sie bei der Auswahl eines guten VPNs achten können, wenn Sie Wert darauf legen, Ihre Lieblingsinhalte bei Netflix anschauen zu können.
 

►  Halten Sie nach einem VPN Ausschau, der eine Vielzahl verschiedener IP-Adressen und Standorte bietet
Einige VPN-Dienstleister bieten eine so große Anzahl an IP-Adressen, dass es für Netflix praktisch unmöglich wäre, alle der Nutzung als Streaming-VPN zu überführen. Da sich der Traffic über alle verschiedenen IP-Adressen und Standorten aufteilt, ist es für Netflix sehr schwer, überhaupt zu erkennen, welche IPs zum Streamen verwendet werden. Außerdem befinden sich diese IP-Adressen häufig an sehr vielen unterschiedlichen Standorten, was dem Erkennungssystem von Netflix zusätzlich das Leben schwer macht. 

 

►  Wechseln Sie das Protokoll, das Ihr VPN-Dienst nutzt
Die meisten guten VPNs bieten eine Reihe verschiedener Protokolle, die Sie verwenden können. Einige sind sicherer als andere und besser geschützt – so wie OpenVPN – während andere etwas älter und unsicherer sind – wie PPTP oder L2TP/IPsec. Derzeit ist OpenVPN das Sicherste und am weitesten verbreitete VPN-Protokoll. Daher wird es vom Erkennungssystem des Netflix besonders in den Fokus genommen. Obwohl es einige VPNs trotz OpenVPN-Protokoll schaffen, ist es im Allgemeinen empfehlenswert, ein etwas unbekannteres und weniger häufig genutztes Protokoll zu verwenden.

Demnach ist es empfehlenswert, nach einem VPN-Dienst Ausschau zu halten, der über PPTP, L2TP/IPsec, SSH, SSL/TLS, SSTP oder IKEv2/IPsec arbeitet. Viele VPNs arbeiten mit diesen Protokollen, sind allerdings häufig nicht so empfehlenswert wie Anbieter, die mit OpenVPN arbeiten, denn sie schneiden hinsichtlich der Perfomance etwas schlechter ab. Dennoch: Wenn es darum geht, die Sperre von Netflix zu umgehen, können sie völlig ausreichend sein. 


►  Halten Sie sich an VPN-Dienstleister, die den Traffic verschleiern
Eine ganze Reihe von VPN-Dienstleistern beschreiben ihren eigenen Service als ‘Stealth VPN‘. Das klingt zunächst einmal sehr gut und auch sehr sicher. Doch wie unterscheiden sich diese Dienste von klassischen VPN-Diensten?

Ein ‘Stealth VPN‘ (vom englischen Wort für ‘Schleichen‘) ist ein virtuelles privates Netzwerk, über das Sie Ihre Aktivitäten im Internet verbergen bzw. verschleiern können. Dabei wirken Ihre Aktivitäten von außen betrachtet wie herkömmliche Web-Aktivitäten, die nicht umgeleitet wurden. Zwar scheint es bei den meisten VPN-Diensten oberflächlich so, als komme der Traffic vom Standort des Servers; schaut man sich den Traffic aber genauer an, lässt sich durchschauen, dass die Daten eigentlich von einem VPN stammen. Stealth VPN-Dienste umgehen dieses Problem, indem sie Ihren Traffic verschleiern.

Wenn ein VPN-Dienst Ihren Traffic verschleiert, entfernt er jegliche Meta-Daten aus Paketen, die Rückschlüsse über die Herkunft aus einem VPN zulassen würden. Im Anschluss daran wird jeglicher Traffic über einen Web Port (#443) umgeleitet, was dem Standard-Port für einen HTTPS-Anfrage entspricht, die nicht über einen VPN gestellt wurde. In der Folge sehen all Ihre Daten von außen so aus, als handle es sich um lokale Daten, die über ein HTTPS-Protokoll kommen. Durch diese geschickte Funktion ist es für Netflix nahezu unmöglich, Sie bei der Nutzung eines VPN-Dienstes in einer anderen Region zu entlarven. 

 

►  Kaufen Sie eine dedizierte IP-Adresse
Eine eigene, dedizierte IP-Adresse zu kaufen, ist eine sehr gute Möglichkeit, dem Netflix IP-Ban zu entgehen. 

Wenn man eine dedizierte IP-Adresse kauft, wird man zum alleinigen Eigentümer dieser Adresse, an welchem Standort auch immer sie sich befinden mag. Dementsprechend ist sämtlicher Traffic, der über diese IP-Adresse geleitet wird, faktisch Ihr eigener Traffic. Dadurch ist es sehr unwahrscheinlich, dass der von Ihnen generierte Traffic ausreichen wird, damit Netflix ihn als fragwürdig einstuft. Ihr Internet-Traffic ist durch die eigene IP nicht von Traffic zu unterscheiden, wie er bei einer normalen Aktivität von zuhause aus auftritt.

Wenn Sie sich also nach wie vor mit Händen und Füßen dagegen wehren, bei Netflix Ihre Lieblingsserien aus Übersee nicht anschauen zu können, sollten Sie eine der oben genannten Methoden ausprobieren, um den Stein wieder ins Rollen zu bringen. Viele der besten VPN-Dienstleister ermöglichen Ihnen nach wie vor den Zugriff auf Netflix. Holen Sie also das Popcorn, die heiße Schokolade und die Wolldecke wieder raus – der Film- und Serien-Marathon kann ab sofort von jedem beliebigen Standort aus weitergehen. 

 

 

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