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Wie man aus Katar auf gesperrte Apps wie WhatsApp oder Facetime zugreifen kann

Im vergangenen Jahr hatten die Bürger Katars zunehmend Probleme mit verschiedenen Messenger Apps und VoIP Diensten. Obwohl es seitens der Regierung kein offizielles Statement über Sperren und Bans solcher Dienste gab, haben viele Menschen berichtet, dass sie sie nicht mehr für Sprachanrufe über das Internet nutzen können.
 
Ein Jahr später kämpfen die Einwohner noch immer mit dem gleichen Problem. Was ist also die Ursache und was kann man tun, um Apps wie WhatsApp und Facetime in Katar zu nutzen?
 
 
Sind VoIP Dienste in Katar gesperrt?
 
Obwohl die Regierung Katars nie offiziell bestätigt hat, dass sie solche Dienste sperrt, wurde im vergangenen Jahr von Microsoft bestätigt, dass Skype in Katar gesperrt wurde.
 
Das hat das Unternehmen dazu gesagt:
 
“Wir haben festgestellt, dass unsere Webseite und Dienste seitens der Internetanbieter des Vereinigten Arabischen Emirate und Katar gesperrt wurde. Das bedeutet, dass Sie in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Katar Skype nicht mehr nutzen können.“
 
Auch wenn durch die VoIP Anbieter bisher keine Bestätigung erfolgte, kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass ähnliche Apps von der Sperre ebenfalls betroffen sind. Da viele Auswanderer und ausländische Arbeiter von den Diensten abhängig sind, um zuhause anrufen zu können, ist die Sperre sehr frustrierend und ein weiteres Beispiel für die ausufernden Zensurmaßnahmen, mit denen das Internet überall auf der Welt zu kämpfen hat.
 
Glücklicherweise gibt es Mittel und Wege, die Sperre zu umgehen, und solche Apps nach wie vor verwenden zu können. 
 
 
Wie kann man auf gesperrte VoIP Dienste zugreifen?
 
Da die Behörden des Landes letztendlich alle VoIP Dienste blockieren, könnte man meinen, die Einwohner Katars hätten keine Möglichkeit, Apps wie WhatsApp, Facetime oder Skype zu nutzen. Es gibt allerdings einen Weg, wie auch die Bürger des Landes die Sperre umgehen und die Dienste weiterhin nutzen können.
 
Virtuelle private Netzwerke (VPNs) haben sich als effektives Mittel zum Zugang zu gesperrten Apps erwiesen. Dies gilt für Katar ebenso wie für andere Länder, in denen starke Zensur herrscht. Wenn Sie sich für ein VPN Abonnement entscheiden, wird Ihr Internet-Traffic über die Server des Anbieters umgeleitet, sodass Sie problemlos VoIP-Dienste und verschiedene Messenger nutzen können, die in Katar eigentlich blockiert sind.
 
 
Was sind VPNs und wie funktionieren sie?
 
 
VPNs sind private Netzwerke, die über Server in verschiedenen Ländern auf der Welt verfügen. Wenn Sie ein VPN nutzen, wird Ihr Traffic im Internet über einen der Server des Anbieters umgeleitet. Dies ist in zweierlei Hinsicht von Vorteil: Ihre persönlichen Daten und Informationen werden verschlüsselt, um sie vor Fremdzugriff durch Regierungen, Hacker oder andere Personen zu schützen. Darüber hinaus werden zudem Ihr Standort und Ihre IP-Adresse verschleiert. 
 
Wenn Sie ein VPN nutzen, können Sie zwischen verschiedenen Servern aus aller Welt wählen. Durch das Verbinden zu einem der Server, sieht es so aus, als befänden Sie sich in dem Land, in dem der Server steht. Wenn Sie sich also in Katar befinden, können Sie sich beispielsweise mit einem Server in den USA, Deutschland oder einem anderen Land verbinden, in dem es keine Einschränkungen für die Nutzung von VoIP Diensten gibt. 
 
Mit einem VPN sind Sie nicht länger von Sperren beliebter VoIP-Dienste betroffen und können weiterhin Video- oder Sprachanrufe über das Internet tätigen, egal wo auf der Welt Sie sich befinden.
 
 
Sind VPNs in Katar legal?
 
Es ist wichtig zu wissen, dass Sie gegen kein Gesetz verstoßen, wenn Sie in Kata rein VPN nutzen. Die Verwendung eines VPN ist innerhalb des Landes erlaubt, solange Sie es nicht für illegale Aktivitäten nutzen. 
 
Die Verwendung von VoIP-Diensten ist technisch gesehen also in Katar legal. Es gibt kein Gesetz, das die Nutzung verbietet. Die Ursache scheint darin zu liegen, dass einige Länder die Dienste anbieten, ohne eine Lizenz dafür zu haben. Die Verwendung von VoIP-Diensten für private Zwecke ist aber absolut legal. 
 
Wenn Sie also ein VPN nutzen, um Zugang zu VoIP-Diensten zu erlangen, tun Sie nichts Verbotenes.
 
 
Welches VPN sollte man nutzen?
 
Es gibt hunderte von VPN-Anbietern, aus denen Sie wählen können. Bei vielen handelt es sich um seriöse Unternehmen, die einen qualitativ hochwertigen Dienst anbieten. Es gibt allerdings auch einige sub-optimale VPNs und andere Apps da draußen, bei denen es sich letztendlich um Scams handelt, die lediglich zu dem Zweck geschaffen wurden, Ihre persönlichen Informationen zu sammeln, um sie an Dritte verkaufen zu können (was ironischerweise genau das ist, was ein VPN eigentlich verhindern sollte). Wenn Sie sich für einen VPN-Anbieter entscheiden, sollten Sie daher vorher sorgfältig recherchieren und den Dienst mit Bedacht auswählen.
 
Im Folgenden haben wir die fünf besten VPN-Anbieter zusammengefasst, die wir Ihnen empfehlen können: 
 
1. NordVPN: Wird häufig als einer der besten VPN-Anbieter überhaupt angesehen. Entsprechend können Sie mit NordVPN nicht viel falsch machen. Der Dienst verfügt über mehr als 5.000 Server in der ganzen Welt und erlaubt Ihnen die Verbindung von bis zu sechs verschiedenen Geräten gleichzeitig. 
 
2. ExpressVPN: Ein weiteres Schwergewicht in der VPN-Branche. ExpressVPN hat eigene Server in unglaublichen 94 verschiedenen Ländern. Der Dienst ist zudem als einer der schnellsten VPNs überhaupt bekannt. 
 
3. Private Internet Access: Das Unternehmen gehört zu den ältesten und vertrauenswürdigsten Marken überhaupt. Es bietet erschwingliche Preise und sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten. 
 
4. ProtonVPN: Wenn Sie auf der Suche nach einer kostenlosen Variante sind, ist ProtonVPN mit Sicherheit interessant für Sie. Die Gratis-Version bietet unbegrenzten Traffic, allerdings ist die Geschwindigkeit im Vergleich zu den Premium-Abos langsamer.
 
5. HotspotShield: Dank hervorragenden Download-Geschwindigkeiten und einer kostenlosen Version ist HotspotShield eine hervorragende Wahl. Wenn Sie sich für die kostenlose Version entscheiden, behalten Sie jedoch im Hinterkopf, dass der Traffic auf 500 MB am Tag begrenzt ist.
 
 
Ihr VPN installieren und nutzen
 
Wenn Sie sich für ein VPN entschieden haben, müssen Sie einfach nur die Software herunterladen und auf Ihrem Endgerät installieren. Die meisten VPNs bieten Apps für Desktop-PCs, Smartphones, Tablets und weitere Geräte, sodass es kein Problem sein sollte, einen Anbieter zu finden, der auf Ihrem bevorzugten Endgerät funktioniert. 
 
Folgen Sie einfach den Anweisungen, um den Dienst einzurichten, und wählen Sie dann den gewünschten Server aus. Sie sollten einen Server verwenden, der mit keinerlei Einschränkungen im Bereich der VoIP-Nutzung einhergeht. Sobald Sie mit dem Server verbunden sind, sieht es für die Dienstanbieter so aus, als befänden Sie sich in einem anderen Land. Nun können Sie nach Lust und Laune WhatsApp, Facetime, Skype und andere VoIP Apps nutzen, um Anrufe über das Internet zu tätigen.  
 
 
 

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