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Warum Sie einen VPN mit IPv6 Unterstützung brauchen

 

Sicherlich gehen Ihnen eine Menge Dinge durch den Kopf, wenn es um das Thema Internet im Allgemeinen geht. Welcher Art diese Gedanken sind, hängt stark von Ihren Anforderungen, Ihrer Arbeit, Ihren Hobbys und so weiter ab. Früher oder später werden Ihnen aber auch Fragen rund um das Thema Datenschutz und Privatsphäre im Internet auftauchen, denn diesem Themengebiet kommt eine immer größere Bedeutung zu.

 

Mit jedem Tag der verstreicht, liest man neue Geschichten über Datendiebstahl, gehackte Nutzerkonten oder überwachte Personen in den Nachrichten, die von unbefugten Dritten über ihre Internetverbindung heimlich ausspioniert werden. Dies führt dazu, dass eine zunehmende Zahl von Anwendern sich damit befasst, wie sie ihre Sicherheitsvorkehrungen überprüfen oder verbessern können, wenn sie im Internet surfen.

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen hohen Sicherheitsstandard zu gewährleisten oder anonym zu bleiben, während man im Internet surft. Diese reichen von der Nutzung privater Suchmaschinen über die Verwendung von Proxy-Servern bis hin zur sichersten Maßnahme, dem Nutzen eines VPN-Dienstes.

 

Falls Sie sich wundern: Über einen VPN-Dienst lässt sich Ihr privates Heimnetzwerk klonen, was wiederum bedeutet, dass es sich über ein öffentliches Netzwerk ausweiten lässt, das in diesem Falle das gesamte Internet ist. Über ein VPN können Sie anonym eine Verbindung zum Internet aufbauen, während Ihre Daten gleichzeitig verschlüsselt werden. Es gibt eine ganze Menge verschiedener VPNs am Markt, von denen einige, wie das kostenlose Tunnelbear, ExpressVPN oder NordVPN  besonders empfehlenswert sind.

 

Wussten Sie aber, dass auch die Nutzung eines VPN-Dienstes keine 100-prozentige Sicherheit bietet?

 

Jedes Endgerät – egal ob Smartphone, Computer der Spielkonsole – das eine Verbindung zum Internet aufbaut, hat eine einzigartige IP-Adresse (Internet-Protokoll-Adresse). Zumindest wurde auf Basis dieses Prinzips die Funktionalität und Architektur des Internet aufgebaut: Eine IP-Adresse für den Absender und eine für den Empfänger. IP-Adressen spiele eine sehr wichtige Rolle, denn sie dienen auch der Identifizierung aller Anwender, ihrer jeweiligen Endgeräte und auch des Standortes der Geräte bzw. der Anwender, die sie bedienen.

 

Im Großteil des Internets kommt zu diesem Zweck die vierte Version des Internet-Protokolls (IPv4) zum Einsatz, das es bereits seit 1983 gibt. Dieses IP-Adresssystem basiert auf einer 32-Bit Dezimalzahl, die nach einem bestimmten Schema aufgebaut ist (beispielsweise so: 207.220.167.67).

 

Im Rahmen des technologischen Fortschritts gibt es eine immer größer werdende Anzahl an Endgeräten, die sich zum Internet verbinden (können) und es gibt zudem große Unternehmen, in deren Eigentum sich Millionen ungenutzter IP-Adressen befinden. Dies hat zur Folge, dass weltweit die IP-Adressen langsam ausgehen.

 

Dies ist die Ursache für den Wechsel zum IPv6 Standard; einem aktualisiertem IP-Adressensystem, das mit einer längeren, 128-Bit Version, arbeitet. Mit IPv6 hat sich die maximal mögliche Anzahl an IP-Adressen so extrem erhöht, dass die IP-Adressen in absehbarer Zeit nicht nur Neige gehen werden. Eine typische IPv6-Adresse sieht so oder so ähnlich aus: 2001:0db8:0000:0042:0000:8a2e:0370:7334

 

 

 

 

Obgleich dieser Übergang für die Welt des Internet wichtig und richtig ist, verursacht diese Veränderung Probleme bei den meisten VPN-Dienstleistern. Da der IPv6 Standard neuere Serverversionen und aktuelleres Equipment voraussetzt, ist er deutlich teurer und wird weniger häufig genutzt. Die meisten VPN-Dienstleister haben sich daher mit der Umstellung und der damit einhergehenden Aktualisierung ihrer Netzwerkstruktur Zeit gelassen. Ein Upgrade eines Servers ist in der Regel sehr kostenintensiv, weshalb die meisten VPN-Dienstleister davon zurückschrecken, ihren Kunden qualitativ hochwertige Server zur Verfügung zu stellen, die IPv6 unterstützen.

 

Was bedeutet das für Sie? 

Warum sollte es Sie interessieren, ob ein VPN IPv6 unterstützt?

 

1. Ihre Sicherheit könnte beeinträchtigt sein.

Wenn Sie eine IPv6 Adresse nutzen und einen VPN-Dienst in Anspruch nehmen – insbesondere wenn es sich um einen Gratis-Dienst oder ein sehr günstiges VPN handelt – ist es gut möglich, dass Ihre IP-Adresse nicht sicher ist. Es besteht die Gefahr, dass Ihre echte IP-Adresse durchsickert, wenn der VPN-Dienstleister seine Server noch nicht auf die Anforderungen des neuen IPv6 Standards angepasst oder den IPv6 Traffic sogar gänzlich für sein VPN gesperrt hat. Die Liste von VPN-Dienstleistern, bei denen solche Sicherheitsbedenken bestehen, wird Tag für Tag länger, was nur einer der Gründe dafür ist, warum Sie einen VPN-Dienstleister auswählen sollten, der IPv6 unterstützt.

 

2. Um DNS-Hijacking zu vermeiden.

Im Laufe der Zeit hat man festgestellt, dass die meisten VPN-Dienstleister, die vom Durchsickern von IP-Adressen betroffen sind, gleichzeitig auch anfällig für IPv6 DNS-Hijacking sind. Dies liegt in der Tatsache begründet, dass die meisten VPNs den IPv6 Traffic nicht über das VPN routen.

 

Seitdem dieser Umstand bekannt ist, der vielen VPN-Nutzern große Probleme bereitet hat, haben auch eine Reihe von VPN-Anbieter endlich den Nutzen darin erkannt, den Datenschutz ihrer Kunden zu verbessern, indem IPv6-kompatible Features ergänzt wurden. Einige VPN-Dienstleister wie ExpressVPN oder NordVPN sind in der Lage, mit IPv6 Traffic umzugehen. Andere Anbieter wiederum halten ihre Nutzer dazu an, IPv6 zu deaktivieren, um das Durchsickern ihrer IP-Adresse zu vermeiden.

 

3. Um in den Genuss vollständiger Online-Freiheit zu kommen.

Die Gründe für das Verwenden von VPNs sind vielfältig.

 

Wenn Sie eine Internetseite besuchen, hinterlassen Sie stets einen digitalen Fußabdruck in Form Ihrer IP-Adresse. Ein Hacker ist in der Lage, diese Information zu seinem Vorteil zu nutzen, um Zugriff zu Ihrem Endgerät zu erhalten. Daraus können Daten- oder Passwort-Diebstähle resultieren. Durch das Ersetzen Ihrer IP-Adresse durch die Adresse eines VPN-Dienstleisters, können Sie Ihre Identität wirksam verbergen und komplett anonym werden.

 

Ein VPN kann auch hervorragend dazu verwendet werden, auf Inhalte zuzugreifen, die sonst gesperrt wären. Auch dies kann Ihnen jedoch verwehrt bleiben, wenn Sie einen VPN-Anbieter ohne IPv6 Support nutzen. Wie im ersten Punkt bereits erwähnt, kann Ihre echte IP-Adresse durchsickern. Dies kann dazu führen, dass ein Teil Ihrer Aktivitäten im Internet – im schlimmsten Fall sogar all Ihre Aktivitäten – in die falschen Hände geraten könnten, was Ihre Sicherheit gefährden kann. Mit einem VPN, das IPv6 unterstützt, genießen Sie die volle Freiheit und Sicherheit.

 

Die meisten VPNs unterstützen keine IPv6 Verbindungen. Falls Sie einen Anbieter mit IPv6 Unterstützung suchen, sollten Sie sich vorab online davon überzeugen, bevor Sie für den Dienst zahlen.

 

Es ist nachvollziehbar, dass Sie vielleicht überhaupt nicht wissen, ob Ihr aktueller VPN den IPv6 Standard unterstützt. Es gibt jedoch einfache Möglichkeiten, Ihre Verbindung auf IP-Leaks hin zu überprüfen. Dafür stehen im Internet eine Reihe von Tools zur Verfügung, mithilfe derer Sie Ihr VPN auf solche Lücken hin überprüfen können. Wenn Sie diese Tools verwenden und auf der jeweiligen Seite Ihre eigene oder die IP-Adresse Ihres Internet-Providers lesen können, sind der Schutz Ihrer Daten und Ihre Privatsphäre über das VPN nicht sichergestellt.

 

Überprüfen Sie daher stets, ob der von Ihnen gewählte VPN-Dienst IPv6 unterstützt oder zumindest die Möglichkeit bietet, Sie vor dem Durchsickern Ihrer IP-Adresse zu bewahren. Falls nicht, sollten Sie entweder den Dienstleister wechseln oder alternativ IPv6 komplett in den Einstellungen Ihres Computers deaktivieren.

 

 

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